Kulturtelefon

Für Kirchengemeinden und soziale Dienste

Gottesdienst per Telefon übertragen

Nicht jedes Gemeindemitglied kann zum Gottesdienst kommen. Mit Kulturtelefon hören alle mit, die den Weg in die Kirche nicht schaffen: über eine normale Telefonnummer, ohne App, ohne Internet und ohne PIN.

Im Überblick

  • Eigene Festnetznummer für Ihre Gemeinde, auf Wunsch aus Ihrem Ortsnetz
  • Zuhörer wählen die Nummer und sind sofort im Gottesdienst
  • Anrufer brauchen keine PIN, App oder Internetanschluss
  • Kapazität für gleichzeitige Zuhörer je nach Paket, per Addon erweiterbar
  • Teilnehmer werden automatisch stummgeschaltet
  • Übertragung direkt aus dem Browser oder per Telefon
  • Eigene Begrüßung und eigene Wartemusik
  • Übersicht der aktuellen Anrufer und Anruferhistorie
  • Interaktive Konferenz über Administrationsüberfläche möglich.

Für viele ältere und gesundheitlich eingeschränkte Menschen ist der Gottesdienst der wichtigste Termin der Woche. Wenn der Weg zur Kirche zu weit wird, z.B. nach einem Krankenhausaufenthalt oder bei einem Umzug ins Pflegeheim, bricht dieser Termin weg. Ein Livestream im Internet hilft dort selten weiter, denn er setzt genau das voraus, was vielen fehlt: einen Internetanschluss, ein aktuelles Gerät und die Sicherheit im Umgang damit.

Das Telefon ist bereits da. Es steht im Flur oder sogar auf den Nachttisch, es ist vertraut, und es funktioniert auch dann, wenn niemand beim Einrichten hilft. Kulturtelefon nutzt genau das: Ihre Gemeinde erhält eine exklusive eigene Rufnummer, und wer sie wählt, ist unmittelbar im Gottesdienst.

Der Dienst ist aus dem Angebot von Gottesdienst Telefon hervorgegangen und wird unter der Marke Kulturtelefon fortgeführt. Er wurde für kirchliche Zwecke entwickelt, wird aber genauso für Andachten, Konzerte, Lesungen und die Arbeit sozialer Dienste genutzt.

So läuft eine Übertragung ab

  1. Schritt 1: Sie erhalten zwei Rufnummern

    Eine Teilnehmer-Rufnummer, die Sie in Ihrem Gemeindebrief und im Schaukasten veröffentlichen, und eine Moderator-Rufnummer für die Übertragung. Die Teilnehmer-Rufnummer kann auf Wunsch aus Ihrem Ortsnetz stammen.

  2. Schritt 2: Sie starten die Übertragung

    Melden Sie sich in Ihrem Konto an und starten Sie die Übertragung direkt im Browser. Ein Mikrofon genügt. Alternativ wählen Sie mit einem Telefon die Moderator-Rufnummer und übertragen von dort.

  3. Schritt 3: Ihre Gemeinde ruft an und hört zu

    Wer nicht in die Kirche kommen kann, wählt die Teilnehmer-Rufnummer und ist unmittelbar im Gottesdienst. Es ist keine Eingabe nötig, weder PIN noch Raumnummer.

Für wen sich der Dienst eignet

Kirchengemeinden übertragen den Sonntagsgottesdienst, die Wochenandacht oder das Friedensgebet. Die Rufnummer steht im Gemeindebrief, im Schaukasten und auf der Website, und sie bleibt dieselbe. Wer einmal weiß, welche Nummer er wählen muss, braucht danach keine weitere Erklärung.

Seniorenheime und Pflegeeinrichtungen bieten ihren Bewohnerinnen und Bewohnern damit ein Angebot, das ohne Technik im Zimmer auskommt. Das Telefon am Bett genügt.

Soziale Dienste und Hospizarbeit nutzen den Dienst für Andachten und für regelmäßige Angebote an Menschen, die ihre Wohnung nicht verlassen können.

Blinde und sehbehinderte Menschen erreichen ein Telefon ohne Bildschirm zuverlässiger als jede Weboberfläche. Der Dienst ist barrierefrei, weil er auf Bedienung fast vollständig verzichtet und auf etablierte Technik setzt.

Häufige Fragen

Brauchen die Zuhörer einen Internetanschluss?
Nein. Der Gottesdienst wird über eine gewöhnliche Festnetznummer übertragen. Ein einfaches Telefon genügt, ein Smartphone ist nicht erforderlich und ein Internetanschluss ebenfalls nicht.
Müssen die Zuhörer eine PIN eingeben?
Nein. Ihre Gemeinde erhält eine eigene, ausschließlich für Sie eingerichtete Rufnummer. Wer diese Nummer wählt, ist sofort im Gottesdienst. Es gibt keine Einwahlcodes, keine Raumnummern und keine Ansagemenüs.
Was kostet der Anruf für die Zuhörer?
Für die Zuhörer entstehen keine zusätzlichen Kosten. Anrufe auf eine deutsche Festnetznummer sind in aller Regel bereits in einem bestehenden Telefon- oder Mobilfunkvertrag enthalten. Es fällt lediglich Ihre monatliche Abonnementgebühr an.
Können sich Zuhörer gegenseitig stören?
Nein. Teilnehmer werden beim Betreten der Konferenz automatisch stummgeschaltet. Nur der Moderator kann jemanden laut schalten, etwa für ein Grußwort oder ein Gebet.
Kann der Moderator mit den Zuhörern interagieren?
Ja. Der Moderator kann mit den Zuhörern interagieren, indem er sie laut schaltet, etwa für ein Grußwort oder ein Gebet. Zuhörer können über ihr Telefon einen Sprechwunsch anmelden.
Wir haben bisher Gottesdienst Telefon genutzt. Was ändert sich?
Das Angebot von Gottesdienst Telefon wird unter der Marke Kulturtelefon fortgeführt. Ihre Rufnummer und Ihr Dienst bleiben bestehen. Über die Umstellungsseite übertragen Sie Ihren bisherigen Vertrag in wenigen Schritten.
Kann ich eine eigene Begrüßung und eigene Wartemusik hinterlegen?
Eine Begrüßung und Wartemusik können Sie über die Administrationsoberfläche hochladen und jederzeit ändern. Die Ansage oder Wartemusik kann bis zu 90MB groß sein.
Eignet sich das auch für Andachten und Konzerte?
Ja. Neben der Live-Übertragung können Sie eine Andacht auch als Aufnahme hinterlegen, die rund um die Uhr abrufbar ist. Für Konzerte und Lesungen gilt dasselbe Prinzip wie für den Gottesdienst.

Gottesdienst-Telefon-Kunde? Jetzt umstellen

Wenn Sie den Dienst bisher unter Gottesdienst Telefon genutzt haben, übertragen Sie Ihren Vertrag hier. Ihre Rufnummer bleibt bestehen, es ändern sich nur System und Name.

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